PKV Grenze 2024: Versicherungspflichtgrenze 2024 erhöht

Als angestellter Arzt dürfen Sie die Versicherungspflichtgrenze oder auch Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG)  nicht missachten, denn erst das Überschreiten dieser Grenze ermöglicht es Ihnen, sich in der PKV privat zu versichern und macht einen Tarifvergleich für private Krankenversicherungen für Ärzte sinnvoll anzufordern. 

Positiv für niedergelassene Ärzte: Die Versicherungspflichtgrenze spielt für Selbstständige und Freiberufler für den Wechsel in die PKV keine Rolle. Niedergelassene Ärzte können somit immer mit einer zweimonatigen Kündigungsfrist von der GKV in die PKV wechseln. 

Die Versicherungspflichtgrenze wird fast jährlich erhöht und macht den Angestellten den Wechsel in die PKV immer schwerer. Mit dem Anstieg der Grenze erhöht sich gleichzeitig auch immer der Höchstbeitrag in der GKV, da sich der Krankenversicherungsbeitrag anhand des Einkommens bemisst. Aber was heißt das jetzt genau? 

Inhaltsverzeichnis

Grenze PKV 2024: Höhe der Versicherungspflichtgrenze 2024

Die JAEG wird jährlich vom Gesetz­geber angepasst, um mit der Lohn­entwicklung Schritt zu halten. Steigt das durchschnittliche Jahreseinkommen, steigt auch die JAEG. Für das Jahr 2024 liegt die JAEG bei 69.300 Euro brutto im Jahr. Damit hat die GKV gegenüber dem Jahr 2023 eine Anpassung um 4,1 % durchgeführt.

Wie die Entwicklung der JAEG von 2018 bis 2024 aussah, sehen Sie hier:

Quelle: https://www.allianz.de/gesundheit/private-krankenversicherung/versicherungspflichtgrenze/

Auch wenn die jährlichen Steigerungen in der GKV vom Arbeitgeber oder den Medien nie so hervorgehoben werden, wie die Anpassungen in der PKV, sind diese da und bei genauerer Betrachtung erschreckend hoch. Denn neben der monetären Anpassung wurden auch immer wieder Leistungen der GKV gekürzt oder Zuzahlungen integriert.

Alle Angestellten, die unter 5.175 Euro monatlich Brutto verdienen, sind grundsätzlich erstmal Pflichtmitglied in der GKV, heißt: Sie müssen sich in der gesetzlichen Krankenkasse versichern. Im Umkehrschluss können alle Arbeitnehmer mit einem höheren monatlichen Bruttoeinkommen zwischen GKV und PKV wählen.

Gutverdiener mit einem Monatsbrutto ab 5.175 Euro in 2024 zahlen in der GKV den Höchstbeitrag von 838,35 Euro. Dazu kommen noch der individuelle Zusatzbeitrag der Krankenkasse und der Pflegepflichtversicherungsbeitrag.

Liegt Ihr Brutto-Jahreseinkommen als Angestellter, Ende 2024 über 69.300 Euro, vollziehen Sie innerhalb der GKV einen sogenannten Statuswechsel. Sie werden von der Pflichtmitgliedschaft zur freiwilligen Mitgliedschaft in der GKV umgeschrieben. Darüber werden Sie von Ihrer Krankenkasse informiert. Nun haben Sie die Möglichkeit, sich privat krankenversichern zu lassen.

Wie wird man über die Wechselmöglichkeit zur privaten Krankenversicherung informiert?

Die Möglichkeit eines Wechsels in die PKV hängt also von Ihrem Jahresbruttoeinkommen ab. Immer zu Anfang eines Jahres, meldet Ihr Arbeitgeber Ihr Jahresentgelt aus Ihrer Dezember-Abrechnung Ihrer Krankenkasse. Sie erhalten meist im ersten Quartal des neuen Jahres ein Schreiben Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung über den Statuswechsel und die Möglichkeit sich privat kranken zu versichern. Am sinnvollsten ist es, diese Mitteilung abzuwarten, bevor Sie sich mit einem Tarifvergleich der PKV beschäftigen.

Sollte Ihnen die Bescheinigung schon vor längerer Zeit zugegangen sein und sind aktuell immer noch freiwilliges Mitglied in der GKV, können Sie immer mit einer zweimonatigen Kündigungsfrist den Wechsel von der GKV in die PKV anstreben. Als unabhängige Experten für PKV-Arzttarife beraten wir Sie gerne über die Vor- und Nachteile eines Tarifwechsels und darüber, welcher Tarif Ihren Bedürfnissen am besten entspricht. Vereinbaren Sie dazu am Ende des Artikels Ihr kostenfreies Erstgespräch mit uns.

Tipp: Sollte ein Arbeitgeberwechsel bevorstehen und Ihr monatlicher Verdienst ab Beginn des neuen Arbeitsverhältnisses über der monatlichen JAEG (2024 = 5.775 Euro) liegen, können Sie den Wechsel in die PKV auch schon zu Beginn der neuen Anstellung anstreben und müssen nicht auf den Jahreswechsel warten.

PKV Grenze 2024: Asskon 24 berät Sie gerne zu Vor- und Nachteilen der privaten Krankenversicherung

Natürlich können Sie sich immer über die Vor- und Nachteile der PKV informieren und sich unverbindlich schon einmal Angebote erstellen lassen. Wir empfehlen jedoch abzuwarten, bis Sie auch tatsächlich in die PKV wechseln können. Alle Informationen über die PKV sind dann präsent und Sie können direkt von den Vorteilen der PKV profitieren.

Worauf sollten Sie also achten: 

  1. Wenn Sie niedergelassener Arzt – selbständig – Freiberufler – sind, können Sie jederzeit mit einer zweimonatigen Kündigungsfrist die GKV verlassen.
  2. Wenn Sie angestellter Arzt sind, muss Ihr Jahresbruttogehalt über der für das Jahr gültigen Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) liegen. 2024 = 69.300 Euro.
  3. Sie erhalten von Ihrer Krankenkasse ein Schreiben, wenn Sie die JAEG überschritten haben und sich privat versichern können. Solange man Ihnen nichts Anderslautendes mitteilt, gilt dieser Status.

Erfüllen Sie die Voraussetzungen für einen Wechsel in die PKV, dann stellt sich die Frage nach der passenden Gesellschaft und dem passenden Tarif. Für Ärzte gibt es auch spezielle Arzttarife. Wo liegen die Unterschiede dieser Tarife zu den Normaltarifen? Und worauf sollte man bei der Wahl der Gesellschaft achten?

Alle diese Fragen können Sie recherchieren, wenn Sie dafür Zeit haben. Oder Sie vereinbaren einfach ein erstes Gespräch mit uns. Denn so wie Sie als Arzt sind auch wir Experten auf unserem Gebiet. 

Lassen Sie uns einfach 5-10 Minuten miteinander telefonieren. Sie erfahren, wie wir arbeiten und können danach entscheiden, ob Sie von uns einen unabhängigen Tarifvergleich erhalten möchten. Drücken Sie dazu einfach auf den Button “Beratungsgespräch vereinbaren” und füllen Sie die Kontaktanfrage aus.