Ist die private Kranken­versicherung für Ärzte sinnvoll? Asskon24 hat die Antworten

Wir von AssKon24 bieten Ihnen eine unabhängige und kostenfreie Beratung zur privaten Krankenversicherung (PKV) an. Zuvor führen wir für Sie eine fundierte Marktrecherche durch, um den Besten Tarif für Sie zu ermitteln.

AssKon24 zeichnet sich durch eine Spezialisierung auf die Vermittlung von PKV-Lösungen für Ärzte und andere Mediziner aus. Als unabhängige Versicherungsmakler mit mehr als zwei Jahrzehnten beruflicher Expertise verfügen wir über tiefgehende Kenntnisse auf diesem Bereich und garantieren eine professionelle, sowie auf den Einzelfall abgestimmte Beratung.

Als Mediziner können Sie sich frei zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung entscheiden. Dank spezieller Tarife ist die PKV für Sie oftmals die attraktivere Option als günstigere und auch leistungsstärkere Variante zur GKV. Aber ob ein Wechsel in spezielle Ärztetarife der PKV sinnvoll ist und wann Sie sich eigentlich privat versichern können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Ist die PKV für Ärzte sinnvoll?

Jeden Monat erreichen uns zahlreiche Anfragen von Interessenten zu den Wechselmöglichkeiten aus der GKV in die PKV. Zu Beginn unserer Beratung fragen wir dann immer, ob es einen bestimmten Grund gibt, warum man sich gerade jetzt für einen Wechsel in die PKV interessiert.

Fast immer bekommen wir zur Antwort, dass die Leistungen der GKV in keinem Verhältnis zum Beitrag stehen, dass die Wartezeiten auf Facharzttermine viel zu lang sind und dass man keine Beiträge zurückerhält, wenn keine Leistungen in Anspruch genommen wurden. Alle diese genannten Punkte werden von den privaten Krankenversicherungen besser umgesetzt.

Schnellere Facharzttermine:

Auch wenn es viele nicht glauben wollen, wenn Sie bei der Terminvereinbarung bekannt geben, dass Sie privat krankenversichert sind, bekommen Sie deutlich schneller einen Termin.

Preis-Leistungs-Verhältnis:

Als GKV-Versicherte(r) haben Sie die Möglichkeit, Ihre Leistungen in der GKV durch den Abschluss von Zusatzversicherungen zu erhöhen, die allerdings auch mit zusätzlichen Kosten verbunden sind. In PKV Tarifen sind diese erhöhten Leistungen von vornherein inbegriffen. Dennoch liegt der Tarifbeitrag einer PKV-Versicherung häufig unter dem der GKV.

Beitragsrückerstattungen:

Wenn Sie als PKV-Versicherte(r) ein Versicherungsjahr leistungsfrei bleiben und keine Rechnungen zur Erstattung bei Ihrer Versicherungsgesellschaft einreichen, erhalten Sie im Folgejahr einen Teil Ihrer gezahlten Beiträge zurück (Beitragsrückerstattung). Die Höhe variiert von Gesellschaft zu Gesellschaft. Rückzahlungen zwischen 500 und 2.500€ sind möglich.

Es gibt weitere Vorteile, die einen Wechsel in die PKV sinnvoll erscheinen lassen:

Beiträge in der Rente:

Als Ärztin oder Arzt haben Sie sich wahrscheinlich von der Einzahlung in die gesetzliche Rentenversicherung befreien lassen, weil Sie einen Teil Ihrer Altersvorsorge über ein Versorgungswerk oder eine Ärztekammer bilden müssen. Jedoch: Beziehen Sie keine gesetzliche Rente, wird der Krankenkassenbeitrag nicht bezuschusst. Sollten Sie in der Rente also immer noch GKV-versichert sein, werden neben Ihrer Versorgungswerkrente alle weiteren Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, Kapitalerträgen, privaten Rentenversicherungen oder Betriebsrenten – zur Berechnung Ihres KV-Beitrages in der Rente herangezogen. Dies führt häufig dazu, dass Ärzte auch in der Rente immer noch den Höchstbeitrag in der GKV zahlen müssen!

PKV versicherte Ärztinnen und Ärzte zahlen auch in der Rente lediglich den vertraglich vereinbarten Beitragssatz, unabhängig von der Höhe des Einkommens. Dabei fallen die Tarifbeiträge zum Krankentagegeld und der gesetzliche Zuschlag (10%) weg. Sollte zum Zeitpunkt des Wechsels in die PKV noch ein Beitragsentlastungstarif (BET) abgeschlossen worden sein, reduziert dieser zusätzlich den Monatsbeitrag um die vereinbarte Höhe.

Beitragsstabilität:

Das Gerücht, dass PKV-Beiträge im Alter kaum noch bezahlbar seien, weil es früher auch so war – hat sich in den Köpfen vieler festgesetzt. Und junge Ärztinnen und Ärzte lassen sich von solchen Aussagen auch heute noch verunsichern. Tatsache ist jedoch, dass sich seit der Gesundheitsreform von 2009 einiges zum Positiven geändert hat.

  • Die Beitragsentwicklung (Teuerungsrate) aller PKV-Tarife liegt im Durchschnitt seither deutlich unter der der GKV.
  • Gebildete Alterungsrückstellungen bei einer Versicherungsgesellschaft gehen nicht mehr verloren, sollte ein Wechselwunsch vorliegen, sondern können zum größten Teil zur neuen Gesellschaft übertragen werden.
  • Männer und Frauen werden identisch eintarifiert (Unisex-Tarife). Gleicher Tarif bedeutet gleicher Beitrag bei Männern und Frauen.
  • Die gesamten Rücklagen der PKV reichen aktuell aus, um alle Versicherungsleistungen von mehr als 9 Millionen Versicherungsnehmerinnen und -nehmer für die Dauer von über 9 Jahren zu übernehmen.

Eine Hochrechnung zur Beitragsentwicklung bis zur Rente, abgeleitet aus der Beitragshistorie der vergangenen 15 Jahre, gibt eindrucksvoll Aufschluss darüber, welcher Versicherungsform (GKV oder PKV) der Vorzug gegeben werden sollte.

Leistungsvorteile:

die speziellen Tarife für Ärzte sind Premiumtarife.
1- oder 2 Bettzimmer mit Chefarztbehandlung und Privatkliniken sind Standard.
Zahnersatzleistungen für Kronen, Brücken und Implantate werden zu mindestens 80% übernommen. Die Gebührensätze für Ärzte und Zahnärzte (GOÄ und GOZ) werden immer bis zum Höchstsatz oder darüber hinaus übernommen. Diese Leistungen sind über die gesamte Vertragsdauer garantiert und können nicht, wie bei der GKV üblich, gekürzt oder mit nachträglichen Eigenbeteiligungen versehen werden.

Ein Vergleich zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung lohnt sich. Bei uns erhalten Sie einen übersichtlichen Leistungsvergleich zu jedem Leistungspunkt inklusive einer klaren Sternebewertung. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Beratungstermin für Ihren Tarifvergleich.

Kinder in der PKV - AssKon24 berät Sie umfassend

Haben Sie Kinder und müssen diese in der privaten Krankenversicherung mitversichert werden oder können sie in der Familienversicherung des gesetzlich versicherten Partners bleiben? Haben Sie vielleicht noch einen Kinderwunsch für die nahe Zukunft?

Wir prüfen für Sie, bei welchem Elternteil Kinder mitversichert werden müssen und informieren Sie über Kindertarife und deren Leistungen. Auch der PKV-Tarif eines Elternteils weist einige Besonderheiten auf, wenn Kinder ins Spiel kommen. Gibt es zum Beispiel ein Kinderkrankentagegeld oder eine befristete Beitragsbefreiung nach der Geburt eines Kindes?

Der PKV-Beitrag für ein Kind beläuft sich auf ca. 160-200 € monatlich. Interessant für Arbeitnehmer: Auch Kindertarife sind arbeitgeberzuschussfähig.

Lohnt sich also ein Wechsel für einen Erwachsenen mit einem oder zwei Kindern? Auf jeden Fall!
Gerne erstellen wir Ihnen eine individuelle Familienanalyse zur Überprüfung von kostengünstigen Konditionen in der PKV.

Sind Ärzte immer privat versichert?

Nein. Um ein Mitglied in der PKV-Gemeinschaft zu werden, gibt es Voraussetzungen, welche für den Wechsel in die Private Krankenversicherung erfüllt sein müssen:

Angestellte Mediziner müssen ein vom Gesetzgeber festgelegtes Bruttojahreseinkommen überschreiten. Diese sog. Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) wird jedes Jahr neu berechnet und steigt im Schnitt um 2 % p.a.

Für das Jahr 2024 liegt diese Grenze bei einem Jahresbrutto von 69.300 €, welche mit einem monatlichen Bruttoeinkommen von 5.775,-€ erreicht werden kann. Die Vergütung Ihrer zusätzlichen Dienste kann angerechnet werden.

Angestellte, deren Jahresbruttoeinkommen unter der JAEG liegt, werden in der GKV als Pflichtmitglied geführt und können nicht in die PKV wechseln.

Tipp: Über einen Optionstarif können Sie sich schon heute Ihren Wechsel in die PKV zu einem späteren Zeitpunkt sichern, da der Vertrag zum avisierten Beginn ohne erneute Gesundheitsprüfung beginnen kann. Sprechen Sie uns gerne auf den Optionstarif an.

Eine Statusprüfung erfolgt stets zum 01. Januar eines Jahres. Der Arbeitgeber sendet der GKV am Anfang eines jeden Jahres Ihr voraussichtliches Jahresbruttogehalt. Liegt Ihr Verdienst über der dann aktuellen JAEG, erhalten Sie eine Mitteilung von Ihrem Arbeitgeber und von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse über Ihren Statuswechsel zum freiwilligen Mitglied in der GKV. Nun dürfen Sie sich privat krankenversichern.

Niedergelassene Ärzte benötigen keine bestimmte Einkommenshöhe. Als Freiberufler führen Sie direkt den Status „freiwilliges Mitglied“ in der gesetzlichen Krankenversicherung.
Sie können somit jederzeit, mit einer zweimonatigen Kündigungsfrist der GKV, den Wechsel zur PKV in Anspruch nehmen.

Es gibt 36 PKV-Gesellschaften. Aber nicht jeder Krankenversicherer bietet auch spezielle (Gruppen-) Tarife für Ärzte an. Gesellschaften wie beispielsweise die Continentale, AXA, Allianz, Inter und Barmenia haben solche Arzttarife in Ihrem Angebot.

Aber wie findet man den geeignetsten PKV-Tarif? Es gilt, möglichst gute Leistungen in Verbindung mit einer reibungslosen Abwicklung im Leistungsfall und mit einem angemessenen und langfristig stabilen Beitrag zu kombinieren. Ein Zielkonflikt sollte man meinen.

Neben den Arzt- und Gruppentarifen gibt es PKV-Tarife, die auch Nicht-Medizinern zur Verfügung stehen. Diese sind ebenfalls sehr interessant, weil sie aktuell kalkuliert wurden und neben einem Leistungsniveau, dass dem der Arzttarife in nichts nachsteht, manchmal einen besonderen Preis- oder Leistungsvorteil bieten.
Das Eintrittsalter, der aktuelle Gesundheitszustand und natürlich die individuellen Leistungswünsche bestimmen die Höhe des Krankenversicherungsbeitrags in der PKV. Versicherte ohne Vorerkrankungen können zum normalen Beitragssatz versichert werden. Liegen in den Abfragezeiträumen Vorerkrankungen vor, wird gegebenenfalls ein angemessener Risikozuschlag erhoben.

Um diesen ermitteln zu können, führen wir für alle Interessenten eine anonyme Risikovoranfrage bei allen in Frage kommenden Versicherungsunternehmen durch. Als Ergebnis erhalten wir einen verbindlichen PKV-Beitrag, in dem eventuelle Vorerkrankungen bereits berücksichtigt sind.

Unser kostenloser Service umfasst eine Risikovoranfrage und eine umfassende Analyse des PKV-Marktes. Statt fünf oder zehn Versicherungsgesellschaften zeit- und nervenaufreibend anzuschreiben, machen Sie als Interessent oder Interessentin die für die Analyse notwendigen Gesundheits- und Leistungsangaben nur einmal bei uns. Wir vergleichen für Sie alle in Frage kommenden Versicherungsgesellschaften und Tarife und fassen die Ergebnisse in einem leicht verständlichen Vergleichsbericht für Sie zusammen. In einer kurzen Online-Beratung stellen wir Ihnen unser Ergebnis vor und geben Ihnen eine klare Tarifempfehlung. Alle besprochenen Unterlagen erhalten Sie im Anschluss an das Beratungsgespräch.

Unabhängig davon, in welcher Fachrichtung Sie als Arzt oder Ärztin tätig sind, ob Sie angestellter Assistenzarzt oder Oberarzt sind oder sich bereits niedergelassen haben: Sobald Sie den Höchstbeitrag in der gesetzlichen Krankenkasse zahlen, lohnt sich ein Vergleich zwischen GKV und PKV.

Da der Beitrag in der PKV auch vom Eintrittsalter und vom Gesundheitszustand der zu versichernden Person abhängt, gilt: Je früher man sich für eine private Krankenversicherung entscheidet, desto günstiger ist der Beitrag. In jungen Jahren hat man in der Regel keine Vorerkrankungen und muss selten mit Risikozuschlägen rechnen.
Vorerkrankungen werden individuell geprüft. Leichte Allergien, Schilddrüsenfehlfunktionen, Bluthochdruck oder Fehlsichtigkeiten sind in der Regel versicherbar. Burnout, Herzinfarkt, Diabetes oder Schlaganfall hingegen nicht. Wenn Sie sich in laufender Behandlung befinden, muss diese erst abgeschlossen sein, bevor eine Risikovoranfrage gestellt werden kann.

Wenden Sie sich vertrauensvoll an uns. Nach über zwei Jahrzehnten in der Versicherungsbranche kennen wir uns bestens aus und helfen Ihnen sicher durch alle bürokratischen Untiefen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Als angestellter Arzt müssen Sie über der Einkommensgrenze von 69.300 € verdienen, um sich in der PKV versichern zu können.
  • Auch für Familien lohnt es sich, PKV-Angebote einzuholen.
  • Ein unabhängiger Makler erspart Ihnen viel Zeit bei der Tarifsuche.
  • Schauen Sie sich nicht nur Tarife speziell für Ärzte an, sondern auch Tarife für Nichtmediziner.

Insgesamt scheint die PKV für viele Ärzte eine attraktive Option zu sein, insbesondere für diejenigen, die über der Einkommensgrenze liegen und von den spezifischen Vorteilen der Arzttarife profitieren können. Eine individuelle Beratung durch einen unabhängigen Makler, wie AssKon24, kann jedoch entscheidend sein, um den besten Tarif auszuwählen und alle persönlichen Faktoren zu berücksichtigen.

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