Private Krankenversicherung

Eine Krankenversicherung zu haben ist in Deutschland Pflicht und sie begleitet uns das ganze Leben. Deshalb kommt es bei der Wahl der richtigen Krankenversicherung auch nicht nur auf den aktuellen Monatsbeitrag an. “Billig” ist nämlich nicht immer gleichbedeutend mit “gut”.

Wir von der AssKon haben es uns zur Aufgabe gemacht Ihnen ein ganzheitliches Krankenversicherungskonzept anzubieten, dass Ihnen, von Ihrer individuellen Lebenssituation ausgehend, hinsichtlich Leistung, Beitragsentwicklung und Flexibilität ein Höchstmaß an Planungssicherheit bietet. 

Wir nennen das das AssKon PKV-Vorteilskonzept.

Körperliche Fitness gibt mir ein gutes Gefühl.
Das brauche ich bei meiner
Krankenversicherung auch.

Die richtige Krankenversicherung ist nicht nur eine Frage des Preises

Finanzieller Rückhalt, wenn Ihr Körper nicht mehr mitspielt

Meine Arbeitskraft ist die Grundlage auf der meine Familie und ich leben. Die AssKon hat uns eine finanzielle Perspektive geschaffen, wenn ich ausfallen sollte.

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Die Krankenversicherung ist eine Pflichtversicherung in Deutschland

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Deutschland hat eines der besten Gesundheitssysteme weltweit:

Alle Versicherten profitieren von kurzen Wartezeiten, freier Arztwahl und gutem Zugang zum medizinischen Fortschritt. Ihnen steht ein flächendeckendes Netz von Kliniken und Ärzten zur Verfügung. Diese internationale Spitzenposition verdanken wir nicht zuletzt dem Nebeneinander von Gesetzlicher und Privater Krankenversicherung. Denn der gesunde Wettbewerb der beiden Systeme sorgt dafür, dass sich Kürzungen im Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung schwerer durchsetzen lassen. Zudem fließen jedes Jahr über 33 Milliarden Euro durch Privatversicherte ins Gesundheitssystem. Dank der Einnahmen aus der Privaten Krankenversicherung können Ärzte und Krankenhäuser investieren und so den hohen medizinischen Standard sichern, von dem alle profitieren. Außerdem sorgt in der Privaten Krankenversicherung jeder für seine im Alter steigenden Gesundheitskosten selbst vor – so hatten die Privatversicherten Ende 2017 mehr als 245 Milliarden Euro an Rücklagen in der Kranken- und Pflegeversicherung gebildet. Das ist generationengerecht und unverzichtbar für unser Gesundheitssystem.

Was kostet die Private Krankenversicherung?

Diese Frage ist nicht ganz so leicht zu beantworten, wie es vielleicht den Anschein hat. Anders als in der Gesetzlichen Krankenversicherung richtet sich die Höhe des PKV-Beitrages nämlich nicht an der Höhe Ihres Einkommens aus. 

Der PKV liegt das sogenannte Äquivalenzprinzip zugrunde. Der Beitrag bemisst sich also anhand des individuellen Risikos der zu versichernden Person. Das Alter  zum Zeitpunkt des Eintritts in die PKV, der Gesundheitszustand der vergangenen 5-10 Jahre (je nach Versicherungsgesellschaft) sowie die gewünschten Leistungen sind für die Ermittlung des PKV-Beitrages maßgeblich.

Dadurch wird klar, dass nahezu jede PKV-versicherte Person ihren ganz eigenen, individuellen Krankenversicherungsbeitrag zu entrichten hat, den man ohne genaue Überprüfung auch nicht mal eben am Telefon nennen oder per eMail zuschicken kann. 

Spätestens im Antragsverfahren stellt die Versicherungsgesellschaft ihrer Wahl sog. Gesundheitsfragen, die stets wahrheitsgemäß zu beantworten sind. Anderenfalls droht der Verlust des Versicherungsschutzes.

Wenn Sie Vorerkrankungen angegeben haben, können diese zu Risikozuschlägen oder im schlimmeren Fall auch zur Ablehnung des Versicherungsgesuches führen. 

Wir möchten dass Sie, in der Zusammenarbeit mit uns, stets Planungssicherheit haben und fragen daher noch vor unserem Online-Beratungstermin bei den interessantesten Gesellschaften, den zu erwartenden PKV-Beitrag an. So liegen Ihnen für die Entscheidungsfindung alle relevanten Informationen vor.

Neben den bereits genannten Faktoren, wirkt sich auch die Höhe der vereinbarten Selbstbeteiligung auf die Beitragshöhe aus. Die genauen Zusammenhänge erklären wir Ihnen in der Online-Beratung.

Da mit zunehmendem Alter das Krankheitsrisiko steigt, ist die private Krankenversicherung vor allem für junge Menschen interessant. Diese haben ein niedriges Eintrittsalter und in der Regel keine oder nur wenige Vorerkrankungen.

Ob sich für Sie ein Wechsel in die PKV  lohnt, werden Sie nur nach einer konkreten Überprüfung durch uns erfahren. Spätestens eine Woche nach Ihrer Anfrage verfügen Sie über alle entscheidungsrelevanten Informationen. Und das vollkommen kostenfrei und selbstverständlich unverbindlich.

Damit Sie aber einen ersten Anhaltspunkt für die mögliche Höhe einer PKV-Versicherung haben, hier ein paar Beitragsbeispiele für Personen im jeweiligen Eintrittsalter, ohne gesundheitliche Vorbelastungen. Kalkuliert wurde ein Tarif mit Mehrbettzimmer, 80% Zahnersatzleistung und einer Selbstbeteiligung von 500,- € pro Jahr.

  • Eintrittsalter 25 Jahre: Beitrag 240,44€
  • Eintrittsalter 33 Jahre: Beitrag 294,19€
  • Eintrittsalter 41 Jahre: Beitrag 364,30€
  • Eintrittsalter 54 Jahre: Beitrag 521,59€

Wenn optionale Zusatz-Tarife wie z.B. das Zwei-Bett-Zimmer bei stationärem Aufenthalt, ein Beitragsentlastungstarif zur Senkung des PKV-Beitrages in der Rente, eine Krankentagegeld-, oder eine Kurtagegeldabsicherung, eine Pflegezusatzversicherung, oder die freie Arztwahl und ein Krankenhaustagegeld abgesichert werden, wird sich das erhöhend auf den Beitrag in der PKV auswirken. 

Was sollte man bei der Wahl der geeigneten Krankenversicherung beachten?

In finanzieller Hinsicht macht ein Wechsel in die Private Krankenversicherung meistens Sinn. Dennoch sollte man diese Entscheidung unbedingt unter dem Aspekt der Langfristigkeit treffen. Wir erleben es oft, dass Interessenten nur den sofortigen, finanziellen Vorteil vor Augen haben. Wenn auf diese Weise schnell einige Hundert Euro pro Monat zu sparen sind, ist das Ansinnen eines Wechsels durchaus zu verstehen. Allerdings sollte man in diesem Fall zumindest einen Teil der erreichten Ersparnis in einen Beitragsentlastungstarif reinvestieren um während der Rente von niedrigeren Krankenversicherungsbeiträgen zu profitieren. Gerne erläutern wir Ihnen in der Online-Beratung, wie dieses Prinzip funktioniert.

Dort werden wir Ihnen auch zeigen, warum es wichtig ist, auf die Wahl der richtigen Versicherungsgesellschaft zu setzen. Die RFB- oder RFB-Rückführungsquote ist ebenso von Bedeutung wie die Gesellschaftsform Ihres Favoriten. Eine Aktiengesellschaft z.B. fühlt sich naturgemäß nämlich deutlich mehr ihren Aktionärsinteressen verpflichtet, denn denen ihrer Versicherungsnehmer. 

Reservieren Sie sich gleich einen Termin für ein erstes Informationsgespräch. 

Animationsfilm

Beitragsberechnung

Gregor Lustig wird von seinem versierten Versicherungsmakler Peter Fuchs in die Beitragsberechnung der PKV eingeführt. Am Ende siegt die PKV mit einem deutlichen Vorsprung dank Beitragsentlastungstarif!

PKV heute bezahlbar - immer bezahlbar!

GKV oder besser PKV?
Wir helfen Ihnen bei dieser schwierigen Entscheidung

Unser Ziel ist es, Ihnen eine Krankenversicherung zu vermitteln, mit der Sie den Rest Ihres Lebens zufrieden sein werden. Dazu gehört es ganzheitliche Versicherungskonzepte zu erstellen.
Heute bezahlbar – morgen bezahlbar und immer gut versichert. 

Die Beitragsentwicklung in der Krankenversicherung

Beitragsanpassungen:

Der medizinische Fortschritt, also die Weiterentwicklung moderner Diagnostiken, Behandlungsverfahren und effektiverer Medikamente kostet sehr viel Geld. Diese Kosten werden auf vielfältige Weise auf die Nutznießer oder Konsumenten umgelegt und am Ende zahlen wir Versicherungsnehmer diese Kosten mit unserem monatlichen Krankenversicherungsbeitrag.

Diese Tatsachen gelten für die Versicherungsnehmer der Gesetzlichen Krankenkasse in der gleichen Weise wie für die privat Versicherten. Deshalb gibt es auch in der gesetzlichen Kasse Beitragsanpassungen. Die Grenze zur
Berechnung für den Höchstsatz wird jedes Jahr um ca. 2% angehoben.

Betrachtet man die vergangen 10 Jahre (2010-2020), so liegt die durchschnittliche jährliche Anpassung in der GKV bei 3,8%. Als Beitrag ausgedrückt: 2010 hat man als Höchstzahler 558,75€ bezahlt und 2020 schon 726,56€. Zusätzlich kam es auch noch zu diversen Leistungskürzungen.

Die Beitragsanpassungen in der PKV lagen im gleichen Zeitraum durchschnittlich bei 2,3% pro Jahr. Hier allerdings ohne Leistungskürzungen, da die Leistungen in der PKV vertraglich fest vereinbart sind.

Beitragsentwicklung / Beitragsprognose:
GKV: Gemäß dem zugrunde liegenden Umlageverfahren, werden die Einnahmen der GKV zur Deckung der Gesundheitskosten herangezogen. Alterungsrückstellungen für die Zukunft werden keine gebildet. Im Zuge des demografischen Wandels in Deutschland müssen immer weniger Beitragszahler die Gesundheitskosten von immer mehr älteren und kranken Menschen finanzieren. Die Kosten für beitragsfrei versicherte Familienmitglieder kommen noch hinzu. Es steht außer Frage, dass diese Umverteilung bald zu Engpässen führen wird.

Ab 2025 gehen die geburtenstarken Jahrgänge der 60er Jahre in Rente was dazu führen wird, dass nicht mehr genug jüngere Beitragszahler für eine Kostendeckung sorgen können. Schon heute reichen die Beitragseinnahmen nicht mehr aus, die Ausgaben in der GKV zu decken. Jedes Jahr muss der Bundeshaushalt etliche Milliarden Euro in das gesetzlichen
Gesundheitssystem investieren. Die Konsequenzen dieser Entwicklung stehen schon heute fest: Steigende Beiträge und weitere Leistungskürzungen.

PKV: Die Kapitaldeckung in der privaten Krankenversicherung kalkuliert jeden einzelnen Jahrgang eines Versicherungstarifes für sich. Es werden entsprechende Rücklagen gebildet, damit der Beitrag auch im Alter bezahlbar bleibt. Die zu erwartende Überalterung der Bevölkerung ist daher für die Kalkulation der privaten Krankenversicherung nicht relevant!

Haben Sie Fragen?

FAQ

Wir helfen Ihnen gerne – an 7 Tagen in der Woche und beantworten schriftliche Anfragen
binnen 24 Stunden. Zusätzlich finden Sie die Antworten auf die häufigsten Fragen auch auf dieser Seite. 

Fast 9 Millionen Deutsche sind privat krankenversichert. Kurzfristige Terminvergaben sowie kurze Wartezeiten – vor allem bei Fachärzten, medizinische Behandlungen auf höchstem Niveau, hohe Zuzahlungen für Zahnersatz und eine Zufriedenheitsrate über 90 % sind offenbare und greifbare Mehrwerte der PKV. Entscheidend ist jedoch, dass durch die individuelle Tarifzusammenstellung eine Gesundheitsversorgung nach Maß ermöglicht werden kann. Um den optimalsten und kosteneffizientesten Tarif zu finden, gibt es im Vorfeld einige Aspekte zu beachten. Sprechen Sie mit uns, wir helfen Ihnen mit den Details.

Für die Erstbehandlung einer Erkrankung ist zunächst der Hausarzt oder ein Primärarzt aufzusuchen. Dieser muss eine Untersuchung durchführen und abrechnen. Wenn er die Konsultation eines Facharztes für notwendig hält, wird er Sie an die entsprechende Fachrichtung überweisen.
Primärärzte sind: Allgemeinmediziner, Internisten ohne Schwerpunktbezeichnung, Gynäkologen, Augenärzte, Kinderärzte, Zahnärzte, Not- oder Bereitschaftsärzte.

Sollte man gegen das Primärarztprinzip handeln und ohne eine Überweisung eines Primärarztes zu einem Facharzt gehen, werden die Untersuchungskosten und alle Folgekosten nicht zu 100% übernommen. Meist sehen die Versicherungsgesellschaften hier eine Reduzierung der Erstattungsansprüche um ca. 20% vor.

Primärarzttarife sind meist kostengünstiger als Tarife mit freier Arztwahl. Das liegt zum Teil an den geringeren Leistungen, da Primärarzttarife für den „kostenbewussten“ Versicherungsnehmer konzipiert werden.

In diesen Tarifen kann auch ein Facharzt der Erst-Behandler sein. Eine Überweisung durch
einen Primärarzt ist nicht erforderlich.
Diese Tarife sind meist etwas teurer, weil sie in den Leistungsbereichen Ambulant, Stationär und Zahn höhere Erstattungssätze vorsehen als Primärarzttarife. Außerdem werden in diesen Tarifen oft höhere Alterungsrückstellungen gebildet, damit eine ausreichende Beitragsstabilität im Alter gewährleistet werden kann.

  • Ambulant:
    Behandlungen die von anerkannten Medizinern wie Ärzten oder Fachärzten in deren Praxis oder bei Hausbesuchen erbracht werden.
  • Stationär:
    Ein stationärer Aufenthalt, z.B. im Krankenhaus, mit mindestens einer Übernachtung.
  • Zahnärztliche Behandlungen:
    Zahnärztliche Behandlungen durch Zahnärzte, Kieferchirurgen oder Kieferorthopäden.

Die Höhe der vereinbarten Selbstbeteiligung gibt den Betrag an, den der Versicherungsnehmer in den benannten Leistungsbereichen (ASZ) für entstandene Gesundheitskosten zu entrichten hat, bevor die Versicherungsgesellschaft leistet. Einige Tarife bieten selbstbeteiligungsfreie Leistungsbereiche an. Die Höhe der vereinbarten Selbstbeteiligung hat Auswirkungen auf den Beitrag.

Beispiel 1 :
Ihr Tarif beinhaltet eine 500,- € Selbstbeteiligung für ambulante und stationäre Leistungen.

Leistungen:
1. Arztbesuch wg. Erkältung: Untersuchung + verschriebenes Medikament = 100,- €
2. Arztbesuch wg. Nackenverspannung: Untersuchung + 6x Physiotherapie = 200,- €
Der Gesamtbetrag von 300,- € liegt unter der Höhe der vereinbarten Selbstbeteiligung von 500,- €. In beiden Fällen handelt es sich um ambulante Maßnahmen. Die Rechnungen sind somit von Ihnen zu begleichen, die  Versicherungsgesellschaft würde sich noch nicht an den Kosten beteiligen. Demzufolge brauchen Sie die
Arztrechnungen nicht Ihrer Versicherungsgesellschaft einzureichen.

Weitere Arztbesuch im gleichen Jahr:
3. Arztbesuch wg. akuter Blinddarmentzündung mit OP und 1 Nacht Aufenthalt im KH = 1200,-€.
Der Gesamtbetrag aller medizinischen Leistungen in diesem Jahr liegt bei 1500,-€.
Nun sollten alle Rechnungen mittels Rechnungs-App an die Gesellschaft übermittelt werden. Diese wird von der Gesamtsumme die 500,-€ SB abziehen und die Differenz wird gemäß den vereinbarten, tariflichen Bedingungen abgerechnet und an Sie überwiesen.

Hinweis: Da unser Beispiel-Tarif keine Selbstbeteiligung für zahnärztliche Behandlungen vorsieht, würden diese Kosten von der Gesellschaft übernommen werden. Manchmal steht man sich jedoch günstiger, wenn man diese Rechnungen nicht bei der Versicherungsgesellschaft zur Kostenerstattung einreicht, sondern die Beitragsrückerstattung im Folgejahr abwartet, die man erhält, wenn man ein Jahr leistungsfrei geblieben ist.
Dazu mehr unter Beitragsrückerstattung.

Beispiel 2 :
Tarif mit einer prozentualen Selbstbeteiligung von 10% (ASZ) begrenzt auf max. 500,-€ pro Jahr.

Leistungen:
1. Arztrechnung in Höhe von 200,-€ = Selbstbeteiligung von 20,00€
2. Physiotherapie in Höhe von 250,-€ = Selbstbeteiligung von 25,00€
Der Gesamtbetrag aller medizinischen Leistungen in diesem Jahr liegt bei 450,-€.
Sie können diese Rechnungen mittels Rechnungs-App an die Gesellschaft übermitteln.  Diese wird von der Gesamtsumme die 10% SB abziehen (45,- €) und die Differenz wird gemäß den vereinbarten, tariflichen Bedingungen abgerechnet und an Sie überwiesen.

Hinweis: Auch in diesem Fall kann es lohnend sein, zunächst alle Belege das Jahr über zu sammeln und erst am Ende des Jahres eine Günstiger-Prüfung zu machen. Manchmal rechnet es sich, die Belege nicht zur Erstattung an die Gesellschaft einzureichen und stattdessen die erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung im Folgejahr zu vereinnahmen, weil man leistungsfrei geblieben ist.

Die meisten Gesellschaften stellen ihren Kunden eine kostenlose Rechnungs-App zur Verfügung. Nach der Installation und der Registrierung kann man seinen Tarif sehen und verwalten und verschlüsselt Rechnungen zur Erstattung einreichen. Das geht sehr schnell, ist einfach in der Handhabung und erspart den Weg zum Briefkasten.

Tipp: Wenn Sie alle Belege zu einer medizinischen Maßnahme (z.B. Rechnung des Arztes, Medikamentenquittung und Rechnung der Physiotherapie) gesammelt einreichen, kann der Vorgang meist schneller bearbeitet werden.
Besonderheit: bei Primärarzttarifen ist es wichtig nicht nur die geforderte Überweisung durch den Allgemeinmediziner, sondern auch seine Abrechnung von der Erstuntersuchung mit einzureichen. Damit erkennt das System sofort, dass das Primärarztprinzip eingehalten wurde.

Die meisten Versicherungsgesellschaften bieten eine sog. erfolgsabhängige- und einige eine garantierte Beitragsrückerstattung an. Ein paar Gesellschaften haben auch eine Kombination aus beiden im Programm. Der Unterschied dieser beiden Rückerstattungsmodelle ist, dass die erfolgsabhängige BRE von der Gesellschaft unter bestimmten Voraussetzungen ausgesetzt werden kann. Das kann z.B. dann passieren, wenn der Gesellschaftsvorstand
beschließt, dass das vergangene Jahr wirtschaftlich nicht sehr gut gelaufen ist, also nicht erfolgreich war. Um in einem solchen Fall nicht alle Versicherungsnehmer mit einer Beitragserhöhung zu belegen, um evtl. Kosten auszugleichen, kann der Vorstand beschließen, dass in einem oder auch in mehreren, aufeinander folgenden Jahren, die Auszahlung der erfolgsabhängigen Beitragsrückerstattung ausgesetzt wird. Diese Maßnahme kommt allerdings recht selten vor.

Die garantierte BRE kann hingegen auch bei  wirtschaftlicher Schieflage der Gesellschaft nicht ausgesetzt werden. Die Auszahlung ist garantiert. Allerdings kosten derartige Tarife deutlich mehr, weil der Versicherungsnehmer die Rückzahlung der BRE quasi vorfinanziert.

Die Voraussetzung für die Auszahlung der Beitragsrückerstattung ist aber bei allen gleich:
Der Vertrag muss am Ende des Versicherungsjahres unbelastet, d.h. ohne relevante Erstattungsansprüche sein. Vorsorgeuntersuchungen, für welche die Gesellschaften z.B. Gutscheine in Form von Vorsorge-Schecks angeboten haben, sind nicht belastungsrelevant, fallen meist auch nicht unter die Selbstbeteiligung und können bedenkenlos eingelöst werden.

Häufig findet man BRE-Staffeln, nach denen sich die Erstattungsbeträge jährlich erhöhen, sofern man dauerhaft leistungsfrei geblieben ist. Hier sind bis zu sechs Monatsbeiträge an Erstattung denkbar, wenn man dafür z.B. fünf Jahre keine Rechnungen eingereicht hat.

Auszahlung : Um die Beitragsrückerstattung zu erhalten müssen Sie nichts weiter unternehmen. Im 2. Quartal des Folgejahres wird Ihnen der entsprechende Betrag automatisch auf Ihrem Girokonto gutgeschrieben. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass Sie zu diesem Zeitpunkt alle Krankenversicherungsbeiträge bezahlt haben und der Vertrag ungekündigt ist.

Rechnungen einreichen oder nicht? (Günstigerprüfung)
Beispiel :
Ihr Tarif hat eine SB von 500,- €. Die BRE im ersten Jahr soll 200,- € betragen.
Am Ende des Jahres liegen Ihnen Rechnungen in Höhe von 600,- € vor.
Wenn Sie diese nun an die Gesellschaft einreichen, haben Sie nach Anrechnung der SB und der Berücksichtigung tariflicher Vereinbarungen, eine Erstattungsanspruch von 100,- € (600€ – 500€ SB).

Besser wäre es also, die Belege nicht einzureichen, weil man Ihnen dann 200,- € wegen eines leistungsfreien Jahres als BRE auszahlt.

Das Krankentagegeld ersetzt ihr Einkommen für den Fall, dass sie arbeitsunfähig geschrieben werden. Die Höhe des Krankentagegeldes richtet sich nach der Höhe des Bruttoeinkommens während der (je nach Gesellschaft) letzten 12 bis 36 Monate. Von diesem durchschnittlichen Bruttoeinkommen können im Zuge des „Bereicherungsverbotes“ max. 80% in Form eines KT abgesichert werden.

Absichern kann man die Arbeitsunfähigkeit bereits ab dem 8. Krankheitstag. Davon ist jedoch abzuraten, weil es sehr teuer ist. In Anlehnung an die  Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bei sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen, hat sich auch für Selbstständige ein KT ab dem 43. Krankheitstag (ab der 7. Woche) durchgesetzt. Für die ersten sechs Krankheitswochen sollte ein Selbstständiger entsprechende Rücklagen gebildet haben, um finanzielle Engpässe ausgleichen zu können. Danach fließt das Krankentagegeld in vereinbarter Höhe, so lange, bis sich der Status des Versicherungsnehmers abermals ändert.

Es wird kein KT mehr gezahlt, wenn der Versicherungsnehmer nicht mehr arbeitsunfähig – weil er entweder gesund, berufsunfähig oder tot ist.

Wichtig: Die Arbeitsunfähigkeit ist während des Leistungsbezuges von KT absolut wörtlich zu nehmen! Nehmen Sie während dieser Zeit Telefonate für Ihre Firma entgegen oder koordinieren aus dem Bett heraus die Arbeitseinsätze ihrer Mitarbeiter – gelten Sie für die Gesellschaft als gesund und sie müssen mit der sofortigen Einstellung der KT-Zahlung rechnen.

Achtung : Für eine KT-Versicherung gibt es keine Alternativen! Eine Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeits-versicherung ersetzt nicht die Notwendigkeit des Krankentagegeldes, da diese Absicherungen andere Leistungsvoraussetzungen haben und z.T. auch erst nach sechs Monaten Karenzzeit mit der Zahlung beginnen.

Pflegetagegeld:
Die Pflegeversicherung wurde am 1. Januar 1995 als eigenständiger Zweig der Sozialversicherung eingeführt. Es gilt eine umfassende Versicherungspflicht für alle gesetzlich und privat Versicherten. Alle, die gesetzlich krankenversichert sind, sind automatisch in der sozialen Pflegeversicherung versichert. Alle, die privat krankenversichert sind, haben eine private Pflegeversicherung (PPV) abgeschlossen. Diese Pflegepflichtversicherung leistet, wenn ein Pflegegrad (1-5) anerkannt wurde. Allerdings reichen die Leistungen aus der PPV häufig nicht aus. So werden bei einem Pflegegrad 5 ca. 1.400,- € pro Monat ausgezahlt. Pflegegrad 5 bedeutet, dass die betreffende Person zu 100% auf fremde Hilfe angewiesen ist. Eine 24 Stunden Betreuung an 7 Tagen in der Woche ist eine Aufgabe, mit der sich viele Angehörige überfordert fühlen. Außerdem bleibt die eigene Karriere auf der Strecke oder die eigene Familie kommt dabei zu kurz. Die Alternative – ein Pflegeheim – kostet aber ab 3.000,- € pro Monat aufwärts. Die Lücke von 1.600,- € kann auf drei Weisen geschlossen werden.

1. Die pflegebedürftige Person hat eine entsprechend hohe Rente oder Einkünfte anderer Art.
2. Die Kinder der pflegebedürftigen Person kommen für diese finanzielle Lücke auf.
3. Oder Sie haben die Lücke bei Zeiten durch eine private Pflegetagegeldversicherung geschlossen.

Der Abschluss über Ihren PKV-Voll Vertrag vereinfacht die Antragsaufnahme für ein zusätzliche Pflegetagegeld, da Sie schon im Zuge der PKV alle Gesundheitsfragen beantwortet haben.

Kurtagegeld:
Eine Kur ist bei den meisten Gesellschaften bedingungsgemäß nur in Form einer Anschlussheilbehandlung mitversichert. Das bedeutet, dass im unmittelbaren Anschluss an einem Krankenhausaufenthalt eine Rehabilitationsmaßnahme oder eine Kur verschrieben wird. Die Kosten für eine Kur zu einem späteren Zeitpunkt, beispielsweise ein Jahr nach einem Unfall, werden dann oft nicht mehr übernommen. Deshalb empfehlen wir ein separates Kurtagegeld mit zu vereinbaren, zumal es beitragsmäßig nicht stark ins Gewicht fällt. Die meisten Gesellschaften haben eigene Kurtagegeld-Tarife im Programm, die man begleitend zur PKV abschließen kann.
Alternativ raten wir zu einem Kurtagegeld-Tarif der DKV, weil diese ein besonders gutes Bedingungswerk hat.

Krankenhaustagegeld:
Nicht zu verwechseln mit dem Krankentagegeld.
Das Krankenhaustagegeld zahlt Ihnen den vereinbarten Tagessatz für jeden Tag eines vollstationären Aufenthaltes (mit Übernachtung) im Krankenhaus.

Bitte sprechen Sie planbare Operationen, Zahnersatzmaßnahmen oder größere Behandlungen im Vorfeld mit Ihrer Versicherungsgesellschaft ab. Über die Einreichung eines Kostenvoranschlages oder eines Heil- und Kostenplanes (Zahnarzt) kann die Gesellschaft im Vorfeld prüfen, ob alle aufgeführten Leistungen abrechnungsfähig sind und somit
übernommen werden, oder ob es Rücksprachebedarf mit dem jeweiligen Behandler gibt.

Eine Abklärung vor der Behandlung bringt Sie in die komfortable Situation, dass Sie die Kostenübernahmezusage der Versicherungsgesellschaft schriftlich in Händen halten und es somit bei der Einreichung von Rechnungen keinerlei Überraschungen geben wird. Sollte es dennoch einmal dazu kommen, liegt es wahrscheinlich daran, dass der Behandler sich nicht an die Freigaben der Gesellschaft gehalten hat – und das liegt dann in seiner Verantwortung.

Wer weiss schon, wie hoch mal meine Rente sein wird?

Durch das Konzept der AssKon zur Beitragsreduzierung meiner PKV im Alter weiss ich sicher, dass ich meine Krankenversicherung nicht nur heute, sondern auch in der Rente bezahlen kann.

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